Unsere Schulhündin Poppy

An unserer Grundschule begleitet an einigen Tagen ein Schulhund den Unterricht. Er ist kein Therapiehund und kein Lerngegenstand, sondern ein ruhiger Begleiter im Schulalltag. Seine Aufgabe ist es, die Kinder zu unterstützen, zu fördern, zu beruhigen und sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken.
An unserer Schule handelt es sich um eine Hündin, mit dem Namen Poppy. Sie ist ein Cockapoo.
Die Erfahrung zeigt, dass ein Schulhund im Unterrichtsraum eine positive Wirkung haben kann. Viele Kinder fühlen sich in der Nähe eines ausgebildeten Hundes sicher und entspannt. Die ruhige Ausstrahlung von Poppy kann helfen, Stress abzubauen und zur Ruhe zu kommen. In einer entspannten Atmosphäre gelingt es Kindern oft besser, sich zu konzentrieren, mitzuarbeiten und freundlich miteinander umzugehen.
Unser Schulhund ist immer zusammen mit der verantwortlichen Lehrkraft im Unterrichtsraum. Sie heißt Frau Mork und ist Kollegin unserer Schule. Frau Mork trägt jederzeit die Aufsicht und Verantwortung. Poppy arbeitet nicht allein mit den Kindern und wird nicht als Belohnung eingesetzt. Ihr Einsatz ist gut geplant und zeitlich begrenzt. Dabei wird immer darauf geachtet, dass es sowohl den Kindern als auch unserer Schulhündin gut geht.
Im Unterrichtsraum hat Poppy einen festen Ruheplatz. Dieser Ort wird von allen respektiert. Wenn sie Ruhe braucht oder Anzeichen von Stress zeigt, kann sie sich zurückziehen.
Unser Schulhund kann auf verschiedene Weise eingesetzt werden. Oft ist sie einfach ruhig im Raum anwesend, zum Beispiel während Arbeitsphasen oder Gesprächen. Schon ihre Anwesenheit kann beruhigend wirken. Manchmal gibt es auch kurze, gezielte Einsätze. Kinder können Poppy zum Beispiel vorlesen. Das hilft vielen, sicherer und mutiger zu lesen. Gerne lässt sie sich auch etwas von Bildern oder Erlebnissen erzählen. Dies eignet sich besonders für schüchterne Kinder, oder Kinder die die deutsche Sprache trainieren. Gerne können sich die Kinder auch mit der Hündin entspannen, Stress abbauen, zur Ruhe kommen, indem sie beispielsweise in ihrer Anwesenheit kurze Entspannungsübungen durchführen oder malen.
Außerdem können Themen wie Verantwortung, Rücksichtnahme und der respektvolle Umgang mit Tieren besprochen werden. So unterstützt unser Schulhund auch das soziale Lernen. Ruhe- und Entspannungsangebote
Sie wird auch in kleinen Gruppen oder zur individuellen Förderung eingesetzt. Dabei steht immer das pädagogische Ziel im Vordergrund. Poppy wird nur einbezogen, wenn es sinnvoll ist.
Wichtig ist, dass Poppy freundlich, ausgeglichen, gesund und gut ausgebildet ist. Sie wird regelmäßig tierärztlich untersucht und ist versichert. Auch die begleitende Lehrkraft ist entsprechend ausgebildet und reflektiert den Einsatz regelmäßig.
Den Kindern wird unser Schulhund zunächst mit Hilfe eines Steckbriefes vorgestellt. Die Eltern der Kinder werden vor dem Einsatz informiert und ihr Einverständnis wird eingeholt. Allergien, Ängste oder besondere Bedürfnisse einzelner Kinder werden selbstverständlich berücksichtigt.
Das Wohl unseres Schulhundes steht immer an erster Stelle. Poppy bekommt ausreichend Pausen und wird nicht überfordert. Sie ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen.
Der Einsatz unseres Hundes an unserer Schule soll den Schulalltag bereichern. Ziel ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen, das soziale Miteinander zu stärken und eine ruhige und positive Lernatmosphäre zu schaffen.